Roswitha Winde-Pauls

 
Der feine weiße, z.T. durchscheinende Scherben des Porzellans bietet der Keramikerin Roswitha Winde-Pauls eine helle und neutrale Basis, auf der Licht und Schatten miteinander spielen können (unterschiedlich strukturierte Oberflächen) oder zart glänzende Linien durch Einarbeitung von Silberfäden wie feine Zeichnungen wirken.
Bei der Arbeit mit Seladon-Glasuren ermöglicht der helle Scherben des Porzellans, daß feinste Farbnuancen sichtbar gemacht werden können und daß die Leuchtkraft der Glasuren wunderbar verstärkt wird.
Das Material Porzellan lenkt nicht ab, es erlaubt eine ungestörte Konzentration auf klare, schlichte Formen, auf Linienführung und auf Gliederung. Alle Gefäße sind frei gedreht und werden bei 1300°C im Gasofen reduzierend gebrannt.
www.winde-pauls.de


Fotos: Bernd Perlbach